Mobilitäts-Assistenzhund: mehr Selbstständigkeit im Alltag

Ein Mobilitäts-Assistenzhund unterstützt Menschen mit körperlichen Einschränkungen bei Aufgaben, die ihnen schwerfallen oder nicht möglich sind. Er hebt auf, reicht an, öffnet Türen und holt Hilfe. So gewinnst du ein Stück Unabhängigkeit zurück.

Mobilitäts-Assistenzhund reicht seinem Menschen einen Gegenstand an

Für wen ist ein Mobilitäts-Assistenzhund?

Für Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen, zum Beispiel wenn du einen Rollstuhl oder Rollator nutzt, dich schlecht bücken kannst oder in Kraft und Beweglichkeit eingeschränkt bist, etwa bei Multipler Sklerose, Querschnittlähmung, Muskelerkrankungen oder nach einem Schlaganfall.

Was dein Hund lernen kann

Aufheben und Anreichen

Schlüssel, Handy, heruntergefallene Dinge

Notfallmaßnahme

Telefon bringen, Hilfe holen, Notrufknopf drücken oder bellen

Schalter bedienen

Licht, Aufzug, Ampeltaster, Notrufknopf

Türen und Schubladen

öffnen, aufhalten, schließen

Hilfsmittel heranholen

Rollstuhl oder Rollator heranziehen

An- und Ausziehen

beim Ausziehen von Jacke, Socken oder Schuhen helfen

Tragen

eine passende Packtasche, zum Beispiel mit dem Einkauf

Im Haushalt

Wäsche aus der Maschine holen, aufräumen, Müll entsorgen

Welche Aufgaben dein Hund lernt, legen wir gemeinsam fest, passend zu deinem Alltag.

Gut zu wissen

  • Größe und Körperbau des Hundes müssen zu den Aufgaben passen. Dabei berate ich dich gern schon vor der Anschaffung.
  • Der Hund soll nicht überlastet werden. Eine Packtasche darf zum Beispiel höchstens 15 % seines Körpergewichts wiegen. Auf seine Gesundheit achten wir während der ganzen Ausbildung.
  • Wir trainieren dort, wo du den Hund brauchst: zu Hause, beim Einkaufen, im Bus.
Nach oben scrollen